WELTOFFEN

Augen­krankheiten, die mit einfachen Mitteln heilbar sind und in westlichen Industrie­ländern selten ein Problem darstellen, verur­sachen in den Armuts­gebieten rund um den Globus unvor­stellbares Leid. Der Graue Star zum Beispiel ist welt­weit die häufigste Erblin­dungs­ursache. Allein in Asien und Afrika haben 17 Millionen Menschen durch diese Augen­krankheit ihr Sehvermögen verloren. Dabei könnte eine Star­operation ihnen ihr Augen­licht wiedergeben.

Seit mehr als zehn Jahren kommen daher Ärzte, Schwestern und Pfleger aus ganz Europa, Asien und Afrika an die Augenklinik, um sich weiter­zubilden und danach in ihren Heimat­ländern besser helfen zu können.

 
Die Stiftung übernimmt die Kosten für deren Reise und den Aufenthalt in München. Organi­siert und betreut werden die Weiter­bildungen von Prof. Carl-Ludwig Schönfeld, der auch selbst regel­mäßig zu seinen ausländi­schen Kollegen reist, um Ärzte und Fach­personal mit den neuesten Entwick­lungen und Techniken in der Augen­heilkunde vertraut zu machen.