wie alles begann

Die Augenklinik wurde 1895 von Dr. med. Herzog Carl Theodor in Bayern ge­gründet. Zu diesem Zeit­punkt war der Herzog be­reits eine Koryphäe auf dem Ge­biet der Augen­heil­kunde. Nach­dem er zu­vor 15 Jahre lang ab­wech­selnd in Tegern­see, Meran und München prakti­ziert hat­te, kon­nte er nun in der ei­genen Klinik seine Vor­stel­lungen von der Be­hand­lung Augen­kranker ver­wirk­lichen. Unter­stützt von seiner Ge­mahlin, der Herzogin Maria Josefa, be­handelte der Herzog vor­rangig un­be­mit­telte Patienten un­ent­gelt­lich. Die Augen­klinik als „Wohl­tätig­keits­anstalt für un­be­mit­telte Augen­kranke“ finanzierte der Herzog aus seinem Privat­vermögen;

ärztliche Honorare wohl­habender Pa­tien­ten fielen kaum ins Ge­wicht. Bis zu seinem Tod im Jahr 1909 praktizierte Herzog Carl Theodor in der Augen­klinik in der Nymphen­burger Straße 43. In dieser Zeit führte er mehr als 5.000 Star­operatio­nen durch.