KONTINUITÄT IN TURBULENTEN ZEITEN

Nach dem Tod des Herzogs im Jahr 1909 über­nahm sein lang­jähriger ärzt­licher Mit­ar­beiter, der Geheime Rat Dr. Heinrich Zenker, die Leitung der Kli­nik. Um diese finan­ziell un­ab­hängig zu machen und karita­tiv fort­führen zu können, grün­dete Herzogin Maria Josefa 1917 die Stiftung Augenklinik Herzog Carl Theodor. Da­durch kon­nte die Klinik die poli­ti­schen und wirt­schaft­lichen Er­schüt­terungen in der ersten Hälfte des 20. Jahr­hunderts gut über­stehen. Auch war es so weiter­hin möglich, be­dürftige Patien­ten kosten­los zu be­handeln.

1943 wurde Dr. Carl Zenker, Sohn von Dr. Heinrich Zenker, auch sein Nach­folger als Leiter der Kli­nik. Nach seinem Tod 1978 folgte ihm Prof. Dr. Bernhard von Barsewisch. Sein fach­liches Wirken und seine Bau­maß­nahmen prägen die Augen­klinik bis heute. So ent­warf er beispiels­weise einen neu­artigen Grund­riss für die Operations­räume und sorgte dafür, dass die Fassade des Klinik­ge­bäudes wieder original­ge­treu her­ge­stellt wurde.